PHÖNIX GALERIE
Tobias R. Brill
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PHÖNIX GALERIE
Tobias R. Brill
Geboren im rumänischen Timisoara kam ich mit meinen Eltern im Alter von 2 Jahren nach Deutschland. Eine wunderschöne Kindheit im Kreise der Familie und einigen Tieren folgte. Eine Waldorfschule besuchte ich bis zur achten Klasse, wo mir bei der Vorbereitung meiner Abschlussarbeit (Leben und Wirken von Michael Jackson) auf einer Kalifornien Reise klar wurde, dass es „mehr“ gibt. Viele Reisen mit meinen Eltern rund um die Welt bestärkten mich darin und so wechselte ich die Schule und lebte einige Jahre im tschechischen Hluboka in South Bohemia, wo ich zusammen mit meiner Schwester eine englischsprachige internationale Schule besuchte. Dort fand ich Freunde aus der ganzen Welt und meine Liebe zum Fußball. Danach gab es noch eine Zeit in Oxford, wo ich mich mit dem Thema Business beschäftigte. Dann wollte ich nicht mehr in der Theorie lernen, sondern wollte „es“ tun und Geld damit verdienen.
Aus meiner Zeit in Tschechien hatte ich einen guten Freund aus dem Iran. Er hatte mich damals für das Thema der wertvollen Orientteppiche begeistert und meine Eltern hatten mir dann wunderbare Räume für eine erste Verkaufsausstellung zur Verfügung gestellt. Die war ein voller Erfolg und die Teppiche wurden dann sozusagen zur Dauerausstellung.
So begann ich also, meine ersten Ausstellungen auszurichten. Ich zog dann für ein halbes Jahr zu diesem Freund nach Malta und organisierte weitere Ausstellungen von dort, unter anderem mit der Keramikkünstlerin Anna Boria aus dem „Mekka der Keramik“ Caltagirone in Sizilien.
Wenig später lernte ich einen wunderbaren Menschen aus München kennen und er erzählte mir von seinen Bildern, die er seit Jahren malte. Er war noch nicht auf den Gedanken gekommen, sie einer Öffentlichkeit vorzustellen. Ich war begeistert von diesen mit unglaublicher Perfektion kreierten Bildern und ermutigte ihn, diese bei mir in der Phönix-Galerie auszustellen. Robert Kachel sagte zu – und schon am Abend der Vernissage wurden viele Bilder verkauft. Für ihn und für mich eine sehr schöne Erfahrung. Man muss sich nur was trauen . . .
So kamen auch die Bilder als Ausstellungsthema zu mir.
Im Jahr 2016 nahm ich an einer weltbekannten Messe in Abu Dhabi teil, der Big-Boys-Toys-Ausstellung im National Exhibition Centre. Dort lernte ich einen anderen deutschen Aussteller kennen, der mit seiner Firma Luxury Elements einen Stand direkt neben uns hatte. Er stellte iPhones mit schönen gravierten Designs auf der vergoldeten Rückseite aus. Das hat mich gleich begeistert und so war das Thema der nächsten Ausstellung in der Phönix-Galerie geboren. Meine Kunden waren genauso begeistert wie ich.
Außer den Ausstellungen in meiner eigenen Phönix-Galerie habe ich also auch noch an einigen anderen Orten ausgestellt: bisher in München, am Chiemsee, in Tutzing, in Abu Dhabi und auf der Fine Art & Antiques Fair Messe im Olympia Exhibition Centre in London. Die Themen waren außer Seidenteppiche und Bilder unter anderem Schmuck und edle Mineralien, fantastisch gestaltete und mit wertvollsten Materialien versehene handgefertigte Messer, die Keramik von Anna Boria aus Caltagirone in Sizilien und und und . . .
Da ich gerne koche und es liebe, Cocktails dazu zu servieren, machte ich zwischenzeitlich eine mehrmonatige Ausbildung zum Bartender in New York. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung reiste ich mit einem Freund per Auto quer durch die USA bis Kalifornien, wo ich meine Eltern traf und nach einer gemeinsamen Reise durch Kalifornien mit ihnen zurück nach Deutschland flog. Auch die Erfahrungen von dieser Reise flossen in die Ideen für weitere Ausstellungen mit ein.
Schon seit meiner Kindheit kannte ich einen Künstler aus dem Senegal, ein Freund meiner Eltern. Er ist in Europa und Afrika sehr bekannt als Artiste Peintre, der ausschließlich mit den Fingern malt, Mamadou Diakhaté aus dem Senegal. Mit ihm gestaltete ich schon zwei ebenfalls sehr erfolgreiche Ausstellungen, eine am Chiemsee im Jahr 2017 und eine weitere 2020 in der Phönix-Galerie in Grügelborn.
Heute bin ich 25 Jahre alt und gespannt, was das Leben noch bereit hat . . .